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Black Friday-Woche 2026 bei Amazon: Termine, Fristen und Gebühren

Black Friday-Woche 2026 bei Amazon: FBA-Wareneingang bis 21.10., Angebote bis 18.11., 16 Euro plus 0,75 Prozent pro Angebot

Laut Angebotsschaltung in Seller Central läuft die Black Friday-Woche 2026 auf amazon.de vom 19. bis 30. November. Das klingt nach viel Zeit. Für zwei Dinge wird es aber schon jetzt knapp: deinen Bestand rechtzeitig in die Amazon-Lager zu bringen und deine Angebote einzureichen.

In diesem Beitrag findest du die wichtigsten Termine, Fristen und Gebühren, die Amazon für 2026 veröffentlicht hat. Dazu kommen die Punkte, die du bei deiner Werbung vorbereiten solltest. Die ausführliche Vorbereitung deiner Kampagnen mit Checkliste findest du im Beitrag zur Amazon Ads Q4-Vorbereitung.

Kurz gesagt: Schick deinen FBA-Bestand jetzt los. Amazons Wareneingangstermin für die Black Friday-Woche ist der 21. Oktober. Angebote kannst du bis 18. November einreichen. Ein Angebot kostet 16 Euro Teilnahmegebühr plus 0,75 Prozent des Aktionsumsatzes. Der variable Anteil ist auf 1.000 Euro begrenzt.

Alle Termine auf einen Blick

TerminWas
21. Oktober 2026Amazons Wareneingangstermin für FBA-Bestand zur Black Friday-Woche
18. November 2026Letzter Tag, um Angebote für die Black Friday-Woche einzureichen
19. November 2026Start der Black Friday-Woche
27. November 2026Black Friday
30. November 2026Cyber Monday und letzter Tag der Black Friday-Woche
15. Oktober 2026 bis 14. Januar 2027Spitzengebühr für den FBA-Versand

In der deutschen Angebotsschaltung heißt das Event Black Friday-Woche. Der Zeitraum schließt Cyber Monday mit ein, die Tage werden oft auch Cyber Week genannt. 2025 lief sie vom 20. November bis 1. Dezember.

FBA-Bestand: jetzt losschicken

Das ist der dringendste Punkt. In seiner Ankündigung zum Verkaufspeak 2026 nennt Amazon den 21. Oktober 2026 als Wareneingangstermin für die europäischen Lager. Bestand, der bis dahin eingetroffen ist, kommt bei den Aktionen der Black Friday-Woche für das Prime-Logo infrage. In der Angebotsschaltung steht zusätzlich der Hinweis, dass der Bestand mindestens drei Wochen vor dem Ereignis vorrätig oder unterwegs sein soll.

Meine Empfehlung: Halte dich an die strengere Frist, den 21. Oktober. Ab November priorisiert Amazon in den Lagern die Kundenbestellungen, Zeitfenster für eingehende Lieferungen sind dann begrenzt. Wer später liefert, riskiert, dass die Ware während der Aktion noch nicht verkaufbar ist oder nicht für das Prime-Logo infrage kommt.

Gebühren, die du einplanen solltest

  • Spitzengebühr für den Versand: Vom 15. Oktober 2026 bis 14. Januar 2027 erhebt Amazon in Deutschland eine Spitzengebühr, im Schnitt 0,27 Euro pro Einheit für kleine und Standardpakete. Ausgenommen sind unter anderem Übergröße, Niedrigpreis-FBA und Lieferungen an Käufer in anderen EU-Ländern. Zusätzlich fällt der Kraftstoff- und Logistikzuschlag von 1,5 Prozent an.
  • Höhere Lagergebühren: Von Oktober bis Dezember steigen die monatlichen Lagergebühren deutlich. Für Standardgröße in den meisten Kategorien sind es laut Amazon 52,20 Euro pro Kubikmeter und Monat statt 27,54 Euro von Januar bis September.
  • Zu wenig Bestand kostet auch: Für bestimmte Pan-EU-Produkte kann bei dauerhaft niedrigem Bestand eine zusätzliche Gebühr anfallen. Maßgeblich ist Amazons historische Lagerreichweite. Prüfe in Seller Central, ob deine Produkte betroffen sind.

Schick also so viel, wie du in der Black Friday-Woche und im Weihnachtsgeschäft realistisch verkaufst. Zu wenig Bestand kostet Umsatz und Gebühren, zu viel kostet Lagergebühren bis Jahresende.

Angebote einreichen: Frist, Gebühren, Anforderungen

Angebote für die Black Friday-Woche reichst du in Seller Central über die Angebotsschaltung ein. Wähle dort beim Zeitplan „Black Friday-Woche“. Amazon nennt den 18. November 2026 als Frist.

Angebot für die Black Friday-Woche 2026 in Seller Central einreichen: Zeitraum 19.11. bis 30.11.2026, Teilnahmegebühr 16 Euro, variable Gebühr 0,75 Prozent bis 1.000 Euro
Die Angebotsschaltung in Seller Central: Zeitplan „Black Friday-Woche“ vom 19. bis 30. November 2026 mit den Gebühren für Deutschland.
Gebühr (Deutschland)Höhe
Teilnahmegebühr16 € pro Angebot
Variable Gebühr0,75 % des Aktionsumsatzes
Obergrenze variable Gebühr1.000 €

Laut Amazon gelten diese Gebühren für Bestes Angebot, Blitzangebote und exklusive Prime-Rabatte. Die Anforderungen sind dieselben wie zum Prime Day, mit einer Änderung: Für exklusive Prime-Rabatte braucht das Produkt mindestens 3,5 Sterne.

  • Früh einreichen: Angebote werden geprüft, und nicht jedes Produkt wird angenommen. Wer erst kurz vor der Frist einreicht, hat keine Zeit mehr für Korrekturen.
  • Bestand und Angebot zusammen denken: Ein Angebot ohne verfügbaren Bestand bringt nichts. Prüfe für jedes Angebotsprodukt, ob der Bestand rechtzeitig ankommt.
  • Marge rechnen: Rabatt, Angebotsgebühren, Spitzengebühr und Werbekosten zusammen dürfen deine Marge nicht auffressen.

Werbung für die Black Friday-Woche vorbereiten

Während der Black Friday-Woche steigen Nachfrage und Wettbewerb. Ohne Vorbereitung laufen Budgets mittags leer, oder du zahlst für Klicks, die nicht zu deinen Angeboten passen.

  1. Budgetregeln anlegen: Mit zeitplanbasierten Budgetregeln erhöhst du das Budget für den Event-Zeitraum. Mehrere zutreffende Regeln addieren sich. Amazon prüft die Regeln täglich für den Folgetag.
  2. Gebotsregeln für Events nutzen: Sponsored Products bieten Gebotsregeln nach Zeitplan, auch für Events. Sie können Gebote nur erhöhen. Lege sie gezielt für die Kampagnen an, die deine Angebotsprodukte bewerben, und setze ein Enddatum. Wie Gebotsregeln funktionieren und worauf du achten musst, erklärt der Beitrag Gebote bei Amazon Ads ohne Tool steuern.
  3. Nur bewerben, was live ist: Amazon empfiehlt, dass beworbene Angebote zum Zeitpunkt der Anzeige live sind. Plane Werbung für Angebotsprodukte passend zum Angebotszeitraum.
  4. Brand Store anpassen: Wer einen Brand Store hat, kann eine Event-Version vorbereiten. Reiche sie mindestens 48 Stunden vor ihrem geplanten Start ein. Plane die Aktionsinhalte passend zur Laufzeit und entferne oder aktualisiere abgelaufene Eventhinweise rechtzeitig.
Regeln nach dem Event nicht vergessen Budget- und Gebotsregeln für die Black Friday-Woche brauchen ein Enddatum. Sonst laufen erhöhte Budgets und Gebote im Dezember einfach weiter.

Nach dem Event: nicht zu früh bewerten

Viele Käufer klicken in der Black Friday-Woche und kaufen erst Tage später. Amazon ordnet diese Verkäufe dem Klicktag zu, bei Sponsored Products für Verkäufer bis zu 7 Tage, bei Sponsored Brands und Display bis zu 14 Tage nach dem Klick. Für die abschließende Auswertung der klickbasierten Verkäufe wartest du deshalb bis Anfang beziehungsweise Mitte Dezember und rechnest zusätzlich mit Verzögerungen im Bericht. Mehr dazu im Beitrag zu den Attributionsfenstern bei Amazon Ads.

Amazon rät außerdem, Kampagnen nicht allein wegen eines steigenden ACoS zu pausieren, sondern auch den TACoS anzuschauen, also Werbekosten im Verhältnis zum Gesamtumsatz. Wie die beiden Kennzahlen zusammenhängen, erklärt der Beitrag ACoS vs. TACoS.

Deine To-dos bis zur Black Friday-Woche

  • Bis 21. Oktober: FBA-Bestand für Angebote und Weihnachtsgeschäft in den Lagern
  • Jetzt: Angebote auswählen, Marge durchrechnen, Angebote einreichen
  • Bis 18. November: letzte Angebote eingereicht
  • Vor dem 19. November: Budget- und Gebotsregeln mit Enddatum angelegt, Brand Store vorbereitet
  • 19. bis 30. November: Budgets und Bestand täglich prüfen
  • Ab Dezember: Ergebnisse erst nach Ablauf der Attributionsfenster bewerten, Regeln beendet

Alle Punkte zur Kampagnenvorbereitung als PDF: Die Checkliste findest du im Beitrag zur Q4-Vorbereitung.

Fazit

Die Black Friday-Woche entscheidet sich nicht im November, sondern jetzt. Bestand, der nach dem 21. Oktober ankommt, riskiert, bei den Aktionen nicht für das Prime-Logo infrage zu kommen. Angebote müssen bis 18. November eingereicht sein, und Werbung braucht Regeln mit klarem Anfang und Ende.

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Häufige Fragen zur Black Friday-Woche 2026

Wann ist die Black Friday-Woche 2026 bei Amazon?

Laut Angebotsschaltung in Seller Central läuft die Black Friday-Woche 2026 auf amazon.de von Donnerstag, 19. November, bis Montag, 30. November 2026. Black Friday ist am 27. November, Cyber Monday am 30. November.

Bis wann kann ich Angebote für die Black Friday-Woche einreichen?

Amazon nennt den 18. November 2026 als Frist für die Black Friday-Woche. Plane trotzdem früher, weil Angebote geprüft werden müssen und Plätze begrenzt sein können.

Was kostet ein Angebot in der Black Friday-Woche?

In Deutschland 16 Euro Teilnahmegebühr pro Angebot plus 0,75 Prozent des Aktionsumsatzes. Der variable Anteil ist auf 1.000 Euro begrenzt. Laut Amazon gilt das für Bestes Angebot, Blitzangebote und exklusive Prime-Rabatte.

Bis wann muss mein FBA-Bestand bei Amazon sein?

Amazon nennt in seiner Ankündigung zum Verkaufspeak 2026 den 21. Oktober 2026 als Wareneingangstermin für die europäischen Lager. Bestand, der bis dahin eingetroffen ist, kommt bei den Aktionen der Black Friday-Woche für das Prime-Logo infrage. In der Angebotsschaltung heißt es, der Bestand solle mindestens drei Wochen vor dem Ereignis vorrätig oder unterwegs sein.

Gibt es Cyber Week bei Amazon Deutschland?

In der deutschen Angebotsschaltung heißt das Event Black Friday-Woche. Der Zeitraum schließt Cyber Monday am 30. November mit ein. Gemeint ist damit die Zeit, die oft auch Cyber Week genannt wird.

Sollte ich in der Black Friday-Woche Kampagnen pausieren, wenn der ACoS steigt?

Nicht vorschnell. Amazon rät, in solchen Phasen nicht nur auf den ACoS zu schauen, sondern auch auf den TACoS, und Werbeumsätze erst nach Ablauf des Attributionsfensters zu bewerten. Bei Sponsored Products für Verkäufer sind das 7 Tage, bei Sponsored Products für Vendoren sowie bei Sponsored Brands und Display 14 Tage nach dem Klick.

Quellen